Habe eben eine Benachrichtigungskarte vom Zoll in der Post gefunden - hurra, die Gaughan-Hefte sind angekommen! *puh* Es ist allerdings nur eine Teillieferung, die Vol. 1 werden gerade bei Berroco nachgedruckt und kommen später. Wenn ich es schaffe, hole ich das Paket nachher noch ab. Ich gucke mal, wieviele Hefte von welchem Vol. jetzt drin sind und schicke Euch heute abend in der Reihenfolge Eures Bestelleingangs die Konto-/Paypal-Daten.

Es gehen soviele Mails raus, wie Hefte da sind, wer also keine Mail bekommt, hat später bestellt und wird aus der zweiten Lieferung “bedient”.

Nachtrag: Es sind alle Vol. 2 und 3 dabei, Vol. 1 noch gar nicht.

Ihr müsst mir einfach mal glauben, daß sie ausgezeichnet passt, denn um jetzt eine große Fotosession zu veranstalten, ist mir viel zu warm.

Die Kanten muss ich nochmal ein bisschen überdämpfen.

Dem Katertier steht sie auch sehr gut:

Ich bin höchst zufrieden :grin:

Info-Box

Garn: ONLine Line 107 supersoft, 60%Baumwolle, 40% Polyacryl, LL 130m, verstrickt mit 2,5/3er Nadeln, Verbrauch 360 g

Modell: 74-27 Cardigan in Muskat von Drops Design

…mit einer nachdenklich machenden Botschaft zeigt dieses toll gemachte Video. Den Ton würde ich aber abstellen, der nervt nämlich.

Ganz toll ist es, wenn man nachts um eins durch ein lautes, anhaltend monotones BUMM BUMM BUMM geweckt wird. Ein Anruf bei der Polizei erbrachte, daß in ca. 3 km Entfernung (für Hamburger: An der Mundsburg) neue Spundwände in die Erde gekloppt werden. Toll. Das ging eine halbe Stunde lang so, dann war Ruhe. Herrlich. Dachte ich. Inzwischen war ich natürlich hellwach und hatte ein nettes Gespräch von Fenster zu Balkon mit der ebenfalls schlaflosen Nachbarin drei Stockwerke unter mir. Und was passiert, als ich kurz davor war wieder einzuschlafen? BUMM BUMM BUMM - die Pause war offensichtlich beendet. Muss man sowas mitten in der Nacht machen??? Lieber tausende von Menschen um ihren Schlaf bringen als den Verkehr zu behindern oder was?

Na, ich freu mich ja schon auf heute nacht, bei meinem Glück sind die noch lange nicht fertig. Da hilft nur ‘ne Buddel Rotwein - dann schlafe ich auch neben einem Presslufthammer ein :mrgreen:

Australien ist der Traum jedes Flauschers - so viele Tiere wie dort habe ich noch nie flauschen dürfen.

Wir beginnen mit dem Klassiker:

“Nimm bloß nicht die Hand mit dem Leckeren weg!”

Auch unseren gefiederten Freunde waren höchst flauschwillig - dieser Frechdachs hat mich sogar kräftig in den Oberarm gezwickt, damit er auch endlich mal drankommt:

Diese beiden schwarzen Kakadus saßen während der gesamten Besichtigung des Vogelhauses auf meinen Schultern, waren sehr besitzergreifend und kreischten mir jedesmal ins Ohr, wenn ich mit meinem Freund geredet habe - es hat ihnen nicht gepasst, wenn sie nicht die volle Aufmerksamkeit hatten.

Emus sind Fress-Flauscher:

Kakadus auch:

Kasuare lieben Bananen und machen beim Fressen glückliche kleine “uck-uck”-Geräusche:

Wie auch immer dieser Geselle hieß - er war sehr neugierig:

Unflauschbar, aber trotzdem sehr klasse war diese Kakadubande - der Rekord lag bei 15 Vögeln gleichzeitig auf unserem Balkon:

Schon beim Einchecken in diesem Hotel warnte man uns vor den Kakadus - man solle die Tiere nicht füttern und auf keinen Fall die Balkontür offen lassen, wenn man das Zimmer verlässt. Natürlich mussten wir ausprobieren, was dann wohl passiert:

Die Viecher sind einfach unglaublich verfressen (die klauen sogar Zuckertütchen) und würden vermutlich das Zimmer total verwüsten.

Eine echte Flauscherin macht auch vor Kröten nicht Halt - ich nehme am Krötenrennen teil:

Tiere mit Fell sind mir aber doch lieber - so wie dieses entzückende Wombatmädchen. 18 kg schwer und kitzelig an den Füßen, die hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen:

Australische Farmer hassen allerdings die Wombats, weil die alles kaputt wühlen.

An einem Roadhouse irgendwo im Outback auf dem Weg zurück von Uluru (Ayers Rock):

Ihr werdet es nicht glauben, aber die habe ich nicht geflauscht, die machten einen unheimlich schlecht gelaunten Eindruck und so ein Kamel kann glaube ich ganz fies beissen.

Und was ist dieses Tier hier?

Nein, kein Hund, sondern ein zahmer Dingo. Ein sehr musikalischer übrigens, wenn der Wirt auf dem Klavier spielt, springt der Dingo auf das Instrument und jault in den höchsten Tönen mit. Was anderes bleibt ihm auch nicht übrig, denn bellen können Dingos nicht.

Wir nähern uns dem Ende unserer Flauschreise - wer kann denn sagen, welch komisches schwarzes Viech gerade vom Netz auf Frau Tichiro umsteigt?

Nein, das Foto ist nicht falsch rum, die Viecher hängen einfach immer kopfüber. Und sie sind unglaublich niedlich, seitdem eines meiner Lieblingstiere - der Flughund, auf englisch Flying Fox. Die Flügel fühlen sich absolut schön an, ganz zart und weich, so wie hauchdünnes, feinstes Saffianleder.

Ja, aber ein Tier fehlt doch noch, werdet Ihr jetzt sagen, das allersüßeste, allerniedlichste und allerflauschigste überhaupt!

Na klar, die habe ich natürlich auch geflauscht :grin:

Sie sind wirklich genauso flauschig, wie sie aussehen. Stellt euch ein unglaublich weiches, sehr, sehr dichtes Teddybärenfell vor - dann wisst Ihr ungefähr, wie sich so ein Koala anfühlt. Und sie riechen wie ein Eukalyptusbonbon!

Außerdem sind sie dauerbreit - die Eukalyptusblätter (es gibt rd. 800 Sorten, aber die Koalas fressen nur ein paar davon) machen die Jungs nämlich high :mrgreen:

Und zum Schluß mein absolutes Lieblingsfoto - mein erster Koala, den ich jemals auf dem Arm hatte. Sie heißt Acacia und wenn ihr genau hinguckt, könnt Ihr sehen, daß ich vor Glück Tränen in den Augen habe:

Flauschen hat bei uns eine lange Familientradition, schon meine Mutter pflegte unschuldige Zicklein zu flauschen (und ich glaube mein Vater im Hintergrund hat vor, meine Mutter gleich zu flauschen :mrgreen: ):

Die Tochter tut es ihr 40 Jahre später gleich:

Dieses und die nachfolgenden Bilder entstanden 1995 im West Coast Game Park, Oregon, USA.

Ein Bärchen beim Nase-zu-Nase-Flauschen:

Ein flauschiges Luchskind:

Auch Stinktiere haben ein Recht auf Beflauschung:

Kanadische Silberfüchse wollen eigentlich viel lieber spielen:

Ich flausche alles - auch wenn ich keine Ahnung habe, was das für ein Tier ist (sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Identität erwünscht):

Bei manchen Tieren muss man sich zum Flauschen schon sehr recken (das war jetzt in Florida, Disney’s Animal Kingdom):

Andere begnügen sich damit, visuell geflauscht zu werden (irgendwo im Harz bei Bad Sachsa):

Die heimische Tierwelt bevorzugt Katzennaschi (im Wildpark Schwarze Berge):

Die ganz Scheuen ziehen es vor, das Weite zu suchen, wenn aufdringliche Flauscherinnen sich nähern (Elchkuh im Yellowstone Nationalpark):

Und dann gibt es noch Tiere, zu denen auch die wagemutigste Flauscherin lieber Abstand hält (Büffel am Strassenrand im Yellowstone National Park):

Teil 2 des großen Flauschreports führt uns morgen nach Down Under, wo uns weitere vier- und auch zweibeinige Flauschopfer erwarten…

Sieht doch auch mit einer gestrickten Kante ganz hübsch aus, oder?

Maschen aufnehmen, eine Rückreihe links, SSK und Umschlag im Wechsel, Rückreihe links abketten, fertig.

Finde ich beinahe noch schöner als im Original (die Kante kann man hier sehen, auf dem Foto von Drops ist ja kaum was zu erkennen) - da wäre dann so eine Bogenkante bei rausgekommen.

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