Australien ist der Traum jedes Flauschers - so viele Tiere wie dort habe ich noch nie flauschen dürfen.
Wir beginnen mit dem Klassiker:


“Nimm bloß nicht die Hand mit dem Leckeren weg!”


Auch unseren gefiederten Freunde waren höchst flauschwillig - dieser Frechdachs hat mich sogar kräftig in den Oberarm gezwickt, damit er auch endlich mal drankommt:

Diese beiden schwarzen Kakadus saßen während der gesamten Besichtigung des Vogelhauses auf meinen Schultern, waren sehr besitzergreifend und kreischten mir jedesmal ins Ohr, wenn ich mit meinem Freund geredet habe - es hat ihnen nicht gepasst, wenn sie nicht die volle Aufmerksamkeit hatten.

Emus sind Fress-Flauscher:


Kakadus auch:

Kasuare lieben Bananen und machen beim Fressen glückliche kleine “uck-uck”-Geräusche:

Wie auch immer dieser Geselle hieß - er war sehr neugierig:

Unflauschbar, aber trotzdem sehr klasse war diese Kakadubande - der Rekord lag bei 15 Vögeln gleichzeitig auf unserem Balkon:

Schon beim Einchecken in diesem Hotel warnte man uns vor den Kakadus - man solle die Tiere nicht füttern und auf keinen Fall die Balkontür offen lassen, wenn man das Zimmer verlässt. Natürlich mussten wir ausprobieren, was dann wohl passiert:

Die Viecher sind einfach unglaublich verfressen (die klauen sogar Zuckertütchen) und würden vermutlich das Zimmer total verwüsten.
Eine echte Flauscherin macht auch vor Kröten nicht Halt - ich nehme am Krötenrennen teil:

Tiere mit Fell sind mir aber doch lieber - so wie dieses entzückende Wombatmädchen. 18 kg schwer und kitzelig an den Füßen, die hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen:

Australische Farmer hassen allerdings die Wombats, weil die alles kaputt wühlen.
An einem Roadhouse irgendwo im Outback auf dem Weg zurück von Uluru (Ayers Rock):

Ihr werdet es nicht glauben, aber die habe ich nicht geflauscht, die machten einen unheimlich schlecht gelaunten Eindruck und so ein Kamel kann glaube ich ganz fies beissen.
Und was ist dieses Tier hier?

Nein, kein Hund, sondern ein zahmer Dingo. Ein sehr musikalischer übrigens, wenn der Wirt auf dem Klavier spielt, springt der Dingo auf das Instrument und jault in den höchsten Tönen mit. Was anderes bleibt ihm auch nicht übrig, denn bellen können Dingos nicht.
Wir nähern uns dem Ende unserer Flauschreise - wer kann denn sagen, welch komisches schwarzes Viech gerade vom Netz auf Frau Tichiro umsteigt?

Nein, das Foto ist nicht falsch rum, die Viecher hängen einfach immer kopfüber. Und sie sind unglaublich niedlich, seitdem eines meiner Lieblingstiere - der Flughund, auf englisch Flying Fox. Die Flügel fühlen sich absolut schön an, ganz zart und weich, so wie hauchdünnes, feinstes Saffianleder.

Ja, aber ein Tier fehlt doch noch, werdet Ihr jetzt sagen, das allersüßeste, allerniedlichste und allerflauschigste überhaupt!
Na klar, die habe ich natürlich auch geflauscht

Sie sind wirklich genauso flauschig, wie sie aussehen. Stellt euch ein unglaublich weiches, sehr, sehr dichtes Teddybärenfell vor - dann wisst Ihr ungefähr, wie sich so ein Koala anfühlt. Und sie riechen wie ein Eukalyptusbonbon!

Außerdem sind sie dauerbreit - die Eukalyptusblätter (es gibt rd. 800 Sorten, aber die Koalas fressen nur ein paar davon) machen die Jungs nämlich high

Und zum Schluß mein absolutes Lieblingsfoto - mein erster Koala, den ich jemals auf dem Arm hatte. Sie heißt Acacia und wenn ihr genau hinguckt, könnt Ihr sehen, daß ich vor Glück Tränen in den Augen habe:
